Mitoraj — Stella
Stella gehört zum intimen Bereich von Mitorajs Werk — keine monumentale öffentliche Installation, sondern eine Sammlerbronze, die aus der Nähe betrachtet werden möchte. Das Werk zeigt ein Fragment eines Untergesichts — Lippen, Kinn, Hals — das in einen Oberkörper übergeht, dessen Seiten so abgeschnitten sind, als wären sie von einem größeren Ganzen abgetrennt. Die Oberfläche trägt die warme rotbraune Patina, die typisch für Mitorajs Gießereiarbeit in Pietrasanta ist.
Stella
Stella — Lateinisch und Italienisch für „Stern" — ist ein Titel, den Mitoraj für Werke verwendete, in denen ein Fragment einer menschlichen Figur eine implizite Leuchtkraft oder Intensität trägt. Das untere Gesicht mit seinen geschlossenen Lippen und dem klaren Hals ist mit derselben Sorgfalt ausgeführt wie die monumentalen Köpfe, die seinen Ruf begründeten.
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Diese Website dokumentiert die Suche eines Privatsammlers nach Werken von Igor Mitoraj (1944–2014) — dem polnisch-französischen Bildhauer, der für seine gebrochenen klassischen Figuren in Bronze und Marmor bekannt ist. Mitoraj studierte in Krakau unter Tadeusz Kantor, bildete sich in Paris an der École nationale supérieure des beaux-arts weiter und eröffnete 1983 sein festes Atelier in Pietrasanta, Toskana. Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen in ganz Europa und Amerika. Sein Auktionsrekord — 6,89 Millionen Euro für einen monumentalen Tindaro Screpolato bei Sotheby's Paris 2019 — stellt ihn unter die meistgesuchten europäischen Nachkriegsbildhauer.