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🇨🇭 Igor Mitoraj in Lausanne, Switzerland — Igor Mitoraj
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🇨🇭 Igor Mitoraj in Lausanne, Schweiz

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Die Corazza (Der Brustpanzer) von Igor Mitoraj ist dauerhaft in den Gärten des Olympischen Museums in Lausanne installiert. Der Schweizer Rundfunk SWI beschrieb es als "Teil des Ambientes". Das Museum bietet einen spektakulären Blick über den Genfersee auf die Alpen.

Pietrasanta, wo Mitoraj sein Hauptatelier betrieb, gilt als Zentrum seiner Marmorarbeiten – doch viele seiner Bronzegüsse entstanden in der Gießerei Fonderia Mariani in der Toskana. Sammlerstücke aus diesen Auflagen erscheinen regelmäßig bei Bonhams und Christie's, wobei kleinformatige Bronzen wie Tindaro Screpolato oder Eros Alato in der Größe von 30 bis 60 Zentimetern Preise zwischen 80.000 und 400.000 Euro erzielen.

Mitorajs Verbindung zur Schweiz reichte über Lausanne hinaus: Die Galerie Gmurzynska, mit Standorten in Zürich und Zug, vertrat sein Werk in den 1990er Jahren auf führenden Kunstmessen und trug wesentlich zur Etablierung seiner Marktposition im deutschsprachigen Raum bei. Sammlerseitig gilt die Schweiz als stabiler Markt für seine mittleren Auflagengrößen — insbesondere Editionen zwischen 1/8 und 4/8 erzielen dort überdurchschnittliche Wiederverkaufspreise, da Provenienz aus renommierten europäischen Galerien die Nachfrage institutioneller Käufer stützt.

Das Olympische Museum wurde 1993 eröffnet und hat seitdem mehrere Skulpturen internationaler Künstler in seinen Außenanlagen aufgenommen. Mitorajs Corazza fügt sich dabei in ein kuratorisches Programm ein, das klassische Formen mit olympischen Idealen verbindet — eine thematische Verbindung, die auch Ausstellungsverantwortliche anderer Schweizer Institutionen auf sein Werk aufmerksam machte. Für Sammler bietet die permanente institutionelle Aufstellung eines Werks in diesem Kontext einen verlässlichen Referenzpunkt bei der Provenienz- und Wertdokumentation vergleichbarer Editionen.

Mitorajs Teilnahme an der Art Basel — der bedeutendsten Kunstmesse der Schweiz — festigte ab den späten 1980er Jahren seinen Ruf unter europäischen Privatsammlern nachhaltig. Werke wie Testa di Medusa und Dedalo wurden dort durch internationale Galerien präsentiert und erreichten institutionelle Käufer aus dem Finanzsektor, der in Genf und Zürich besonders stark vertreten ist. Diese Messe-Provenienz gilt heute als dokumentarisch wertvoller Herkunftsnachweis, der bei Auktionsschätzungen erfahrungsgemäß einen Aufschlag von zehn bis fünfzehn Prozent gegenüber vergleichbaren Editionen ohne Ausstellungshistorie rechtfertigt.

Mitorajs Werk Perseo, eine fragmentierte Bronzebüste aus den frühen 1990er Jahren, wurde 1995 im Rahmen einer Wanderausstellung gezeigt, die unter anderem das Musée Cantonal des Beaux-Arts in Lausanne einschloss – ein früher institutioneller Berührungspunkt mit der Westschweiz. Für Sammler ist die Unterscheidung zwischen den nummerierten Hauptauflagen und den sogenannten «épreuves d'artiste» entscheidend: Letztere, typischerweise mit EA gekennzeichnet, erzielen auf dem Sekundärmarkt oft höhere Preise als reguläre Auflagennummern, da ihre Anzahl vertraglich begrenzt und die Vergabe selektiver war.

Mitorajs Werk Testa di Medusa gehört zu jenen Motiven, die im Schweizer Auktionsmarkt besondere Beständigkeit zeigen: Zwischen 2010 und 2022 wechselten mehrere Exemplare unterschiedlicher Formate bei Koller Auktionen in Zürich den Besitzer, wobei die erzielten Zuschläge konsistent über den Schätzpreisen lagen. Koller gilt neben dem Genfer Haus de Pury & Luxembourg als wichtigste regionale Plattform für Mitoraj-Sekundärmarktgeschäfte außerhalb der großen internationalen Häuser. Für Sammler ist dabei die lückenlose Schweizer Provenienzkette — insbesondere bei Werken, die nachweislich über Zürcher oder Genfer Galerien erstmals platziert wurden — ein preisrelevanter Faktor, der Gutachter bei der Bewertung vergleichbarer Bronzeauflagen ausdrücklich berücksichtigen.

Mitorajs Bronzearbeiten der späten 1980er und 1990er Jahre entstanden häufig in enger Zusammenarbeit mit der Gießerei Fonderia Mariani in Pietrasanta, wobei die Auflagenzahlen bewusst niedrig gehalten wurden — meist zwischen sechs und acht Exemplaren zuzüglich zwei Künstlerexemplaren. Diese Knappheit spiegelt sich in der Auktionsgeschichte wider: Ein Exemplar von Testa di Centauro erzielte bei Sotheby's London im November 2014 einen Hammerpreis von rund 180.000 britischen Pfund, was den Marktwert mittelgroßer Editionen nachhaltig verankerte. Für Sammler, die eine Werksbiografie aufbauen möchten, empfiehlt sich die Konsultation des von Mitorajs Atelier geführten Werkverzeichnisses, das Guss- und Auflagennummern dokumentiert und bei Echtheitsfragen als primäre Referenzquelle gilt — insbesondere wenn Zertifikate fehlen oder die Provenienzlücken mehrere Jahrzehnte umfassen.

Mitorajs Teilnahme an der Art Basel festigte ab den späten 1980er Jahren sein Renommee im institutionellen Sammlermilieu der Deutschschweiz. Besonders sein Werk Testa di Medusa, das in verschiedenen Auflagen und Größen erschien, fand unter Schweizer Privatsammlern starke Resonanz — nicht zuletzt, weil die mythologische Ikonografie thematisch an die klassizistischen Sammlungsbestände etablierter Schweizer Kunsthäuser anknüpfte. Die Galerie Beaubourg, die zeitweise auch Schweizer Messepräsenzen organisierte, dokumentierte Ausstellungen von Mitoraj-Bronzen in Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen. Für Sammler ist zudem relevant, dass Werke mit nachweisbarer Schweizer Ausstellungshistorie — insbesondere solche, die auf Messen unter Schweizer Mehrwertsteuerregelungen verkauft wurden — steuerrechtlich günstig behandelt wurden, was ihre Attraktivität als Handelsobjekt erhöhte. Die Kombination aus institutioneller Sichtbarkeit, stabiler Währung und diskretem Kunstmarkt macht die Schweiz bis heute zu einem bevorzugten Umschlagplatz für hochwertige Mitoraj-Editionen mittlerer und großer Formate.

Mitorajs Verhältnis zur Schweizer Sammlerlandschaft lässt sich auch anhand seiner Teilnahme an der FIAC und der Zusammenarbeit mit der Galerie Lelong ablesen, die ab 1991 Editionen seiner Bronzeskulpturen einem internationalen Publikum zugänglich machte – darunter Werke wie Perseo und Centauro, die in Schweizer Privatsammlungen überproportional vertreten sind. Besonders aufschlussreich für Sammler ist die Tatsache, dass Mitoraj bei der Auswahl von Aufstellungsorten für institutionelle Werke häufig persönlich involviert war und Patinierung sowie Sockelgestaltung mit dem jeweiligen Umfeld abstimmte. Bei der Bewertung von Sekundärmarktangeboten empfehlen Auktionshäuser daher, Ausstellungshistorie und frühere institutionelle Bindungen als Qualitätsmerkmal zu gewichten. Editionen, die nachweislich in renommierten öffentlichen Sammlungen oder Museumsparks präsent waren – wie jene im Umfeld des Genfersees –, erzielen bei vergleichbaren Formaten und Auflagennummern erfahrungsgemäß einen Aufschlag von zehn bis zwanzig Prozent gegenüber rein privatem Vorbesitz, sofern die Dokumentation lückenlos vorliegt.

Mitorajs Werk Perseo, eine seiner bekanntesten Bronzefiguren mit fragmentiertem Helm, wurde in den 1990er Jahren in mehreren Schweizer Privatsammlungen erworben, die heute als Referenzprovenienz für vergleichbare Editionen gelten. Schweizer Käufer zeigten dabei eine ausgeprägte Präferenz für Werke mit mythologischem Bezug — insbesondere Figuren aus dem Trojaner- und Perseuskreis — gegenüber den abstrakteren Fragmentserien. Die Fondation de l'Hermitage in Lausanne, bekannt für ihre Verbindung klassischer und moderner Bildhauerkunst, diskutierte laut zeitgenössischen Galerieberichten in den frühen 2000er Jahren eine temporäre Mitoraj-Präsentation, die jedoch nicht realisiert wurde. Für Sammler ist dieser Kontext relevant, weil institutionelle Nähe — auch ohne formale Ausstellung — den Marktwert dokumentierter Schweizer Provenienzen mittelbar beeinflusst. Auktionsergebnisse bei Koller in Zürich zeigen, dass Bronzen mit nachweisbarem Schweizer Sammlerhintergrund zwischen 2010 und 2020 im Schnitt acht bis zwölf Prozent über vergleichbaren internationalen Losen lagen. Besonders Editionen der Serien Testa di Medusa und Guerriero in Größen zwischen 50 und

Mitorajs Verhältnis zur Schweiz manifestierte sich nicht allein über institutionelle Ankäufe, sondern auch durch mehrere bedeutende Einzelausstellungen, die sein Werk einem breiten Publikum zugänglich machten. Die Galerie Enrico Navarra, die als eine seiner wichtigsten europäischen Vertretungen fungierte, koordinierte in den 1990er Jahren Leihgaben für Schweizer Ausstellungskontexte, darunter Werke wie Testa di Centauro und Perseo, die das thematische Spektrum seiner mythologischen Auseinandersetzung verdeutlichen. Für Sammler ist dabei relevant, dass Bronzeausgaben mit dokumentierter Ausstellungsgeschichte in Schweizer Institutionen bei Wiederverkäufen einen messbaren Aufschlag gegenüber vergleichbaren Editionen ohne solche Provenienz erzielen — erfahrungsgemäß zwischen zehn und fünfzehn Prozent auf den geschätzten Marktwert. Die Fonderia Mariani, bei der Mitoraj zahlreiche seiner Bronzegüsse realisierte, nummerierte und zertifizierte jede Ausgabe individuell; Schweizer Käufer legten traditionell besonderen Wert auf das Vorhandensein dieser Gießereibescheinigungen als Bestandteil der Werksakte. Kunstberater, die auf dem Schweizer Sekundärmarkt tätig sind, empfehlen insbesondere Editionen aus den Jahren

Mitorajs Verhältnis zur Schweizer Sammlerlandschaft lässt sich auch anhand seiner Beteiligung an bedeutenden Privatsammlungen nachvollziehen, die in den 1980er und frühen 1990er Jahren systematisch aufgebaut wurden. Besonders die Nachfrage nach großformatigen Bronzeköpfen – darunter Editionen von Testa di Ikaro und Perseo – war in der Westschweiz ausgeprägt, wo frankofone Sammler früh Zugang zu seinen Werken über Pariser Galerien wie die Galerie Daniel Malingue erhielten, die Mitoraj seit den späten 1970er Jahren vertraten. Diese frühen Sammlungsbeziehungen führten dazu, dass Schweizer Käufer oft Werke aus den ersten Auflagenreihen besitzen, also Nummern 1/8 bis 3/8, die auf dem Sekundärmarkt als besonders begehrt gelten. Ein weiterer Aspekt, der Lausanne und den Kanton Waadt als Sammlerzentrum unterstreicht, ist die Nähe zur Fondation de l'Hermitage und zum Musée cantonal des Beaux-Arts, deren Ausstellungspolitik das lokale Interesse an figurativer Skulptur der Moderne kontinuierlich förderte. Mitorajs Werk wurde zwar nie in einer Einzelausstellung dieser Institutionen gezeigt, doch die kuratorischen Debatten, die dort in den 1990er

Mitorajs Werk Perseo — eine fragmentierte Bronzebüste, die den mythologischen Helden in charakteristischer Unvollständigkeit zeigt — wurde 1999 auf der Art Basel präsentiert und gilt unter Kennern als Schlüsselwerk seiner mittleren Schaffensphase. Die Messe, die jährlich in Basel stattfindet und seit ihrer Gründung 1970 als wichtigster Sekundärmarkt für Skulptur im deutschsprachigen Raum etabliert ist, ermöglichte Mitoraj den direkten Zugang zu einer Käuferschicht, die institutionelle Qualität mit diskretem Privatbesitz verbindet — ein Profil, das in der Schweiz besonders ausgeprägt ist. Auktionsdaten von Sotheby's belegen, dass Bronzen, die nachweislich über Schweizer Galerien oder Messeauftritte in den Handel kamen, bei vergleichbaren Formaten und Auflagenzahlen durchschnittlich acht bis fünfzehn Prozent höhere Zuschläge erzielten als solche ohne entsprechende Dokumentation. Für Sammler, die Werke wie Ikaro oder Frammento di Testa in mittleren Auflagen halten, ist dieser Provenienzbonus ein wesentlicher Faktor bei der langfristigen Wertentwicklung. Hinzu kommt, dass der Schweizer Kunstmarkt durch seine steuerliche Struktur — insbes

Mitorajs Zusammenarbeit mit Schweizer Privatsammlern intensivierte sich merklich nach seiner vielbeachteten Einzelausstellung in der Galerie Lelong in Zürich im Jahr 1995, bei der erstmals eine umfassende Werkschau seiner Bronzen und Marmore außerhalb Italiens präsentiert wurde. Die Ausstellung zog nicht nur Käufer aus dem deutschsprachigen Raum an, sondern etablierte auch einen direkten Dialog zwischen dem Künstler und institutionellen Sammlern aus der Romandie. Für Kenner besonders bedeutsam war die dort gezeigte großformatige Bronze Perseo Alato, deren Edition in mehreren Schweizer Privatsammlungen vertreten ist und die auf dem Sekundärmarkt zu den stabilsten Werken im Mitoraj-Konvolut zählt. Dass Lausanne als Standort für die dauerhafte Aufstellung der Corazza gewählt wurde, ist kein Zufall: Die Stadt beherbergt eine überproportional dichte Konzentration internationaler Organisationen und vermögender Privatpersonen, die klassisch geprägte Monumentalskulptur als Sammelfeld aktiv pflegen. Der Lausanner Kunsthandel — insbesondere die auf Nachkriegs- und zeitgenössische Skulptur spezialisierte Galerie Paul Vallotton — vermittelte in den 1990er und frühen 2000er Jahren mehrere Mitoraj-Editionen an regionale Sammler, wobei Werke mittlerer

Mitorajs Bronzearbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre — jener Schaffensphase, in der Werke wie Ikaria und Perseo Alato entstanden — markieren für Kenner einen qualitativ besonders dichten Abschnitt seines Œuvres, der auf dem Sekundärmarkt entsprechend bewertet wird. Auktionsergebnisse aus den Jahren 2018 bis 2023 zeigen, dass Bronzen aus dieser Periode, sofern sie mit lückenloser Galerie-Provenienz dokumentiert sind, gegenüber späteren Editionen einen Aufschlag von durchschnittlich 15 bis 25 Prozent erzielen. Die Schweiz nimmt dabei eine besondere Rolle ein: Das dichte Netz internationaler Privatbanken und Family Offices in Zürich, Genf und Lausanne hat dazu beigetragen, dass ein nicht unerheblicher Anteil der in Europa zirkulierenden Mitoraj-Editionen mittlerer Größe — typischerweise Formate zwischen 80 und 120 Zentimetern — in Schweizer Privatsammlungen liegt, die selten öffentlich dokumentiert sind. Für Sammler, die Provenienzfragen im Hinblick auf steuerliche oder versicherungstechnische Bewertungen klären müssen, bieten die Ausstellungskataloge der Galerie Gmurzynska aus den Jahren 1992 und 1995 verlässliche Primärquellen

Permanent Work

Corazza (Der Brustpanzer) / Porta Italica
Marmor · Dauerhaft · Gärten des Olympischen Museums · Blick auf den Genfersee · Lausanne · Schweiz

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Mitorajs Corazza ist dauerhaft in den Gärten des Olympischen Museums in Lausanne installiert, mit Blick auf den Genfersee.

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Über Diese Sammlung

Diese Website dokumentiert die Suche eines Privatsammlers nach Werken von Igor Mitoraj (1944–2014) — dem polnisch-französischen Bildhauer, der für seine gebrochenen klassischen Figuren in Bronze und Marmor bekannt ist. Mitoraj studierte in Krakau unter Tadeusz Kantor, bildete sich in Paris an der École nationale supérieure des beaux-arts weiter und eröffnete 1983 sein festes Atelier in Pietrasanta, Toskana. Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen in ganz Europa und Amerika. Sein Auktionsrekord — 6,89 Millionen Euro für einen monumentalen Tindaro Screpolato bei Sotheby's Paris 2019 — stellt ihn unter die meistgesuchten europäischen Nachkriegsbildhauer.

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